Schirmausführung für Kindergärten
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Schirmausführung für Kindergärten

 

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Schirmausführung für Kindergärten

 

 

Anleitung Spielplatzgeräte Norm DIN EN 1176

 

Befestigungselemente speziell für den Einbau im Sandkasten

 

Die kommenden Seiten enthalten die erforderlichen Hinweise zum normkonformen Einbau
eines Sonnenschirnes Super S in einem Sandkasten, nach DIN EN 1176, „Spielplatzgeräte und Spielplatzböden“. 
Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Umsetzung.

 

Grundsätzlich stehen zwei Befestigungselemente zur Auswahl.

Hülsen-Oberteil mit Klappscharnier (Ankerhülse SZ150 zum Einbetonieren  oder Ankerplatte zum Aufdübeln SZ131. Siehe Preisliste Zubehör stationär):
-  Diese Variante erleichtert die Montage und Demontage (für die Wintereinlagerung), weil
der Schirm, geführt in eine Richtung, geschwenkt wird. Der Gefahrenbereich wird dadurch
auf ein Minimum reduziert - diese Funktion ist folglich eine sinnvolle
Unfallverhütungsmaßnahme.
-  Beim Einsatz im Sandkasten füllen Kinder gerne den Spalt zwischen Hülsen-Oberteil und
Schirmmast mit Sand auf. Dies verkeilt die Bauteile ineinander und erschwert somit die
Demontage. Ein Hülsen-Oberteil mit Klappscharnier schafft Abhilfe. Der Schirm wird in die
horizontale Lage geschwenkt, durch ein gleichzeitiges Drehen und Ziehen lässt sich der
Schirmmast dann leichter aus dem Hülsen-Oberteil lösen.
-  Sollte sich die ungewollte Verklemmung durch den Sand nicht lösen lassen, kann der
Schirm auch inklusive angeschraubtem Hülsen-Oberteil abgebaut werden. Der Schirm wird
in die horizontale Lage geschwenkt, dann wird das Hülsen-Oberteil vom -Unterteil
abgeschraubt. Da die Verbindungsschrauben außen am Flansch platziert sind, kommt man
ungehindert mit den Inbusschlüsseln an die Schrauben.

Hülsen-Oberteil ohne Klappscharnier (Ankerhülse SZ118. Siehe Preisliste Zubehör stationär):
-  Die Montage ist durch die hohe Kopflast des Schirmes risikobehaftet. Sobald der Schirm
aus der Hülse ist, muss gewährleistet werden, dass der Schirm in die Richtung vom
Monteur geschwenkt wird und von diesem aufgefangen werden kann. Der Gefahrenbereich
ist theoretisch 360° um die Schirmachse und muss komplett abgesichert werden. Im
Vergleich zum Klappscharnier besteht eine höhere Sach- und Personengefahr, da die
Schwenkrichtung nicht eindeutig in eine Richtung geführt ist.
-  Ein mit Sand verkeilter Schirmmast lässt sich nur durch gleichzeitige Dreh- und
Zugbewegung lösen. In vertikaler Position (ohne Klappscharnier) ist das schwerer zu
bewerkstelligen als in horizontaler Position (mit Klappscharnier).
-  Der Schirm lässt sich nur abbauen, wenn der Schirmmast aus dem Hülsen-Oberteil
entfernt ist. Das ist konstruktionsbedingt so, weil die Verbindungsschraube für HülsenOberteil zu -Unterteil im Flanschzentrum positioniert ist.
-  Sollten Sie sich für die Variante „ohne Klappscharnier“ entscheiden, empfehlen wir den
Spalt zwischen Hülsen-Oberteil und Schirmmast mit einem Panzerband zu schließen. Somit
wird vermieden, dass Kinder diesen Spalt mit Sand auffüllen können. Das Panzerband
sollte hochwertig sein und regelmäßig (Empfehlung, 1x jährlich) auf seine Funktion
kontrolliert werden.

Da die Variante „mit Stellscharnier“ mehr Funktionen bietet und somit einfacher in der
Handhabung des Schirmes ist, werden im Folgenden die unterschiedlichen
Einbaumöglichkeiten anhand der Ankerhülse SZ150 zum Einbetonieren und Ankerplatte zum Aufdübeln SZ131 abgehandelt.

 

Ausführung 1: SZ150, Hülsen-Unterteil mit Überlänge +40 cm

Variante-1

Vorteil:  Der Schirm kann fachgerecht auf- und abgebaut werden. Das Klappscharnier hat seine volle Funktion, es muss kein Sand bei der Montage abgetragen werden.

Nachteil:  Der freiliegende Flansch ist auf Spielebene (Oberkante Sandauffüllung) und somit eine Verletzungsgefahr für spielende Kinder.
Trotzdem ist diese Lösung normkonform.

1. Fundament, Höhenpositionierung:
Wenn die Ankerhülse wie dargestellt einbetoniert wird, ist das normkonform.

2. Hülsen-Unterteil:
Das Hülsen-Unterteil muss mit +40 cm Überlänge bestellt werden.

3. Flanschplatte auf Nullniveau:
Ein Schirm könnte als Kletterstange betrachtet werden. Dann wäre die Flanschplatte auf Nullniveau nicht zulässig.
Der Mast mit Außendurchmesser 76 mm und 100 mm ist nach Norm keine Kletterstange, weil:
-  Keine Umfassungsmöglichkeit. Laut Norm besteht nur eine Umfassungsmöglichkeit wenn
der Mast von Ø 16 mm bis Ø 45 mm groß ist.
-  Keine Greifmöglichkeit. Laut Norm besteht nur eine Greifmöglichkeit, wenn der Mast
kleiner oder gleich Ø 60 mm ist.

 

 

 

Ausführung 2: SZ150, Hülsen-Unterteil mit Überlänge +40 cm

Variante-2

Wie Ausführung 1, die Sandschicht soll aber höher als 42 cm sein. Dadurch ergeben sich zwei Fragen.
1. Wie lässt sich die Erhöhung mit einem „Hülsen-Unterteil mit Überlänge +40cm“ realisieren?

Damit die Sandschicht höher als 42 cm und die Einbindetiefe von 17,5 cm nicht unterschritten wird, muss das Betonfundament höher werden. Nur der Bereich B darf in
der Höhe variabel sein, denn nur so kann die Norm DIN EN 1176 und die FundamentDimensionierung im Bereich A eingehalten werden. Wenn also die Sandschicht z.B. 92 cm
hoch sein soll, muss das Betonfundament im Bereich B 50 cm hoch sein (42 + 50 = 92).

2. Im Bereich B hat das Betonfundament keinen seitlichen Halt. Wie wirkt sich das auf das Betonfundament im Bereich A aus?

Die statische Berechnung hat ergeben, dass bis zu einer maximalen Sandschichthöhe von 92 cm das Betonfundament im Bereich A nicht breiter und länger sein muss als im
Standard angegeben. Abhängig von der Schirmgröße variiert die Standardbreite und -länge von 50x50 cm zu 60x60 cm. Siehe Technische Daten / Abmessungen

 

 

 

Ausführung 3: SZ150, Hülsen-Oberteil mit Überlänge +40 cm

Variante-3

Vorteil:  Der Flansch ist im Sand verbaut und bildet somit keine Verletzungsgefahr für spielende Kinder.

Nachteil:  Der Schirm kann nicht fachgerecht auf- und abgebaut werden. Das Klappscharnier hat nur eine beschränkte Funktion, da der Schirm nicht
komplett horizontal geschwenkt werden kann. Zwangsweise muss bei der Montage Sand abgetragen werden.

1. Fundament, Höhenpositionierung:
Wenn die Ankerhülse wie dargestellt einbetoniert wird, ist das normkonform. Der höchste Punkt muss dabei mindestens 40 cm unter der Spielebene (Oberkante Sandauffüllung)
sein. Vorsichtshalber 2 cm tiefer gehen. Die Höhe vom Flansch mit Klappscharnier inkl. Schraubenköpfe (höchster Punkt) muss bei den 42 cm Abstand berücksichtigt werden.

2. Hülsen-Oberteil:
Das Hülsen- Oberteil muss mit +40 cm Überlänge verbaut werden.

 

 

 

Ausführung 4: SZ131, Hülsen-Oberteil mit Überlänge +40 cm

Variante-4

Vorteil:  Der Flansch ist im Sand verbaut und bildet somit keine Verletzungsgefahr für spielende Kinder.

Nachteil:  Der Schirm kann nicht fachgerecht auf- und abgebaut werden. Das Klappscharnier hat nur eine beschränkte Funktion weil der Schirm nicht
komplett horizontal geschwenkt werden kann. Zwangsweise muss bei der Montage Sand abgetragen werden.

1. Fundament, Höhenpositionierung:
Wenn die Ankerplatte wie dargestellt aufgedübelt wird, ist das normkonform. Der höchste Punkt muss dabei mindestens 40 cm unter der Spielebene (Oberkante Sandauffüllung)
sein. Vorsichtshalber 2 cm tiefer gehen. Die Höhe vom Flansch mit Klappscharnier inkl. Schwerlast-Ankerbolzen (höchster Punkt) muss bei dem 42 cm Abstand
berücksichtigt werden.

2. Hülsen-Oberteil:
Das Hülsen-Oberteil muss mit +40 cm Überlänge verbaut werden.

 

 

 

Ausführung 5: SZ150, ohne Überlänge

Variante-5

Dies Ausführung ist beim Einbau in einem Sandkasten, nicht normkonform und darf folglich dort nicht eingesetzt werden.

 

 

 

Verletzungsgefahr Fangstellen

 

Das Kurbelloch könnte theoretisch eine Fangstelle sein und eine Gefahr für Kinder (-Finger) darstellen. Laut Norm entsteht durch das Kurbelloch aber erst ab 1m Höhe zur Spielebene (Oberkante Sandauffüllung) eine Gefahr.
Bei Überlängen am
-  Hauptmast / Schirmgestell,
-  am Hülsen-Oberteil oder
-  am Hülsen-Unterteil
muss also immer darauf geachtet werden, dass das Kurbelloch nicht über 1m kommt.

 

 

 

Weiteres Zubehör:

 

Weiteres Aufstellzubehör für Sonnenschirme, die außerhalb des Sandkastens aufgestellt werden sollen, finden Sie hier:
stationäre Aufstellung
mobile Aufstellung

 

 

Prallschutz für Schirmmast (siehe Preisliste Zubehör)
Machen Sie den Spielraum für Kinder sicherer. Speziell in Kindergärten kann unbeaufsichtigtes und übermütiges Tollen zu Tränen führen. Richtig montiert bedeckt
der Überzug auch die Ankerhülse und schützt bis auf eine Höhe von 90 cm. Erhältlich in den Farben grau, rot und gelb.

Prallschutz

 

 

 

Schließfunktion

 

Das Öffnen und Schließen erfolgt durch einen teleskopierenden Mast. So können auch höhere Spielplatzgeräte und sonstige Aufbauten beschattet
werden, ohne dass diese beiseite geräumt werden müssen. Im Standard hat der Sonnenschirm Super S in Größe 500 cm rund eine Bodenfreiheit, Maß F, von bereits 1,58 m.
Die Bodenfreiheit weiterer Schirmgrößen entnehmen Sie bitte den Technische Daten / Abmessungen

Gewerbeschirme, Kapitel Maße und Daten. Durch folgende Überlängen kann diese Bodenfreiheit zusätzlich erhöht werden:

Schirmmast-Überlänge
Auf Wunsch kann ein Schirm mit einer Schirmmast-Überlänge geliefert werden. Maximal 50 cm, gegen Aufpreis. Siehe Preisliste Zubehör.

Hülsen-Oberteil mit Überlänge
Auf Wunsch kann ein Befestigungselement mit Hülsen-Oberteil-Überlänge geliefert werden. Maximal 40 cm, gegen Aufpreis. Siehe Preisliste stationäre Aufstellung.

 

 

 

Sondermodell des Großschirm Super S mit einer bunten Bespannung (siehe Preisliste für Sondermodell Kindergartenschirm)

 

Kindergartenschirm

Das Super S Sondermodell ist ausschließlich  in der Größe 500cm rund mit Acryl-Markisenstoff und mit Volant erhältlich.Die bunte und farbenfrohe Bespannung besteht aus verschiedensten Segmenten, die nach dem Zufallsprinzip zusammen finden. Jede Schirmbespannung ist ein Unikat das für Abwechslung und Spaß auf dem Spielplatz sorgt.

 

 

 

Weitere Abbildungen in Kindergärten/Sandkästen:

Schirm-im-Sandkasten

Schirm-im-Sandkasten-2

  Super-S-Mit-Prallschutz

 

 

Caroline Leetz Sonnenschirme

Kurt-Schumacher-Straße 2

66806 Ensdorf

Email: info@leetz.de

Tel: 06831 - 4889820

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